Projekte 2017–2020

Gemeinsam mit verschiedenen Projektpartnern setzte bzw. setzt Organizing Germany (vormals: DICO Gesellschaft für Community Organizing gGmbH bzw. Aufbruch e.V.) folgende Kooperationsprojekte um:

Ich male eine Stadt, die du nicht siehst (2020-2021) und Urban Investigations (Herbst 2021)

Dass Community Organizing nicht nur was für Erwachsene ist, darin sind sich die Mitarbeiter*innen des DICOS einig. Es ist mindestens genauso wichtig, Kindern und Jugendlichen die Auseinandersetzung mit der eigenen Stadt näherzubringen. Dazu haben wir 2020 damit begonnen, zwei neue Projekte auf die Beine zu stellen.

Das Konzept für „Ich małe eine Stadt, die du nicht siehst“ (2020-2021) wurde für partizipatives Format in Hellersdorf in Kooperation mit dem Bürgergarten Helle Oase (KIDS &CO), JFE Eastend Berlin wurde entwickelt. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Urban Investigations wurde in Kooperation mit Schalasch e.V., Wedding und dem Mehrgenerationenhaus „Buntes Haus“ | Roter Baum Berlin UG im Herbst 2021 umgesetzt. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Kooperationspartner:

Aktivierung der Zivilgesellschaft für eine erfolgreiche Integration (2019-2022)

Das Projekt aktiviert vorhandende zivilgesellschaftiche Integrationsinitiativen von Zugewanderten mit Fluchtgeschichte in Teilhabestrukturen. Es systematisiert und verbindet Methoden des Community Organizing, der politisch-historischen Bildung, der individuellen Sprachbegleitung und der interkulturellen Öffnung von zivilgesellschaftlichen Akteuren und macht die Ergebnisse für die Integrationsarbeit nutzbar.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union kofinanziert und findet in Kooperation mit Karl-Arnold-Stiftung e.V. (KASt) und IMAP – Institut Düsseldorf statt.

Ansprechpartner: Andreas Richter (DICO) und Florian Kotscha (KASt) | Link zum Projekt

gefördert durch:

Kooperationspartner:

Etablierung von Elementen der politischen Bildung in subkulturellen Kontexten (2019-2022)

Das Projekt befähigt Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund im Alter von 16-30 Jahren an den Projektstandorten Köln und Berlin zur politischen Partizipation. Hierfür werden bestehende gemeinnützige Vereine und Initiativen professionalisiert und zu Trägern der politischen Bildung qualifiziert. Engagierte Multiplikator*innen aus dem Umfeld der Vereine und Initiativen sowie aus der Zielgruppe werden aus- und weitergebildet und als Dozent*innen für politische Bildung in selbst entwickelten Formaten eingesetzt. Die entwickelten Konzepte, Ergebnisse und Erfahrungen werden für andere Träger der politischen Bildung und die interessierte Öffentlichkeit audiovisuell aufbereitet und verfügbar gemacht.

Das Projekt wird von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gefördert und findet in Kooperation mit der Karl-Arnold-Stiftung e.V. statt.

Ansprechpartner: Andreas Richter (DICO) und Florian Kotscha (KASt)

gefördert durch:

Kooperationspartner:

Frauen können mehr! (2019-2020)

Muslimische Frauen aus den Mitgliedsgruppen der Berliner Bürgerplattformen sollen die Möglichkeit erhalten, über ein individuelles Coaching und ein einjähriges Training für Frauen, sich Hintergrundwissen über die politischen Institutionen in Berlin/Deutschland zu verschaffen. Anhand konkreter Kampagnen lernen sie, Machtanalysen zu erstellen (u.a. dazu, wer über ihre beruflichen Möglichkeiten entscheidet), mit diesen Personen öffentliche Beziehungen aufzubauen und ein Verständnis für Interessen und Macht zu entwickeln. Da viele Frauen mit Familien- und Vereinsarbeit schon belastet sind, ist es ihnen besonders wichtig, die richtigen Entscheidungsträger für ihre Anliegen zu identifizieren und keine Zeit mit wirkungslosen Gesprächen/Diskussionen zu verlieren. Ausgerüstet mit diesem Handwerkszeug erarbeiten sie konkrete Lösungen für Missstände. Sie werden explizit in öffentliche Aktionen der Bürgerplattformen, die anschließend wieder im Training reflektiert werden, eingebunden. Sie nehmen an Verhandlungen mit Entscheidungsträgern teil, um miteinander öffentlich-politisches Handeln einzuüben. Theorie und Praxis sollen eng verknüpft sein. Darüber hinaus gibt es offene Abende für die TeilnehmerInnen des Trainings und weitere Interessierte, zu denen erfahrene und erfolgreiche Frauen und Männer aus dem Öffentlichen Leben eingeladen werden. Ziel ist es, dass sich die Frauen ein öffentliches Beziehungsnetzwerk aufbauen und dadurch eigene Handlungswirksamkeit erfahren.

Ansprechpartner: Andreas Richter (DICO)

gefördert durch:

Demokratiewerkstatt im Kölner Norden (2017-2020)

Jetzt! Demokratie stärken – Mitbestimmen ist Auftrag und Motto der Demokratiewerkstatt im Kölner Norden – ein Gemeinschaftsprojekt der Karl-Arnold-Stiftung und der Bürgerplattform „Stark! Im Kölner Norden“, das sich mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung NRW zum Ziel gesetzt hat, Aktivitäten zur politischen und Demokratiearbeit quartiersbezogen zu bündeln und nachhaltig zu betreiben.

Ansprechpartner: Neele Behler (DICO), Florian Kotscha (KASt) | Link zur Projektwebsite

Kooperationspartner:

Gefördertes Projekt „Der Stadt zuhören!“ (2020)

Das Projekt „Der Stadt zuhören!“ will mit den Mitteln des Broad Based Community Organizing (u.a. Einzelgespräche und Kleingruppentreffen) vor allem solche Communities und Bevölkerungsgruppen erreichen, die sehr stark von den Problemen einer Metropole wie Berlin betroffen sind und sie dabei unterstützen, Teilhabemöglichkeiten innerhalb der gewachsenen Strukturen und Fähigkeiten der Berliner Bürgerplattformen zu entwickeln. Dazu zählen insbesondere auch junge Menschen, die ebenfalls oft noch nicht über die Ressourcen und Erfahrungen verfügen, um sich adäquat an der Lösung ihrer Probleme im öffentlichen Raum beteiligen zu können. Die Berliner Bürgerplattformen und das Deutsche Institut für Community Organizing verfügen durch ihre 20 jährige Arbeit in Berlin über einen umfassenden Zugang zu Menschen und Communities, die sonst nicht gehört oder in öffentlichen Diskursen anzutreffen sind. Gefördert wird dieses Projekt durch den Förderfonds Demokratie der Stiftung Mitarbeit.

Ansprechpartner: Andreas Richter (DICO)

gefördert durch:

Logo Förderfonds Demokratie

„Going hybrid!“ Digitalisierung der Bürgerplattform-Arbeit

Gefördert wurde die Digitalisierung der Bürgerplattformarbeit durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) im Rahmen des Programms zur Stärkung und Förderung von Engagement und Ehrenamt im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie 2020. Mit einem Gesamtvolumen von knapp 10.000 EUR und einem Eigenanteil von knapp 2.000 EUR konnten kurz vor Jahresende vier Laptops und je ein Set Konferenztechnik (Konferenz-Mikrofon, Beamer, Webcam und Zubehör) für NRW und Berlin angeschafft werden. Die Beschaffung der Digitaltechnik half dabei, online und hybride Veranstaltungen besser durchführen zu können.

gefördert durch:

Förderung durch das Projekt „Weißt du, wer ich bin?“ (2017-2019)

Von 2017 bis 2019 wurden die Berliner Bürgerplattformen und die Bürgerplattform Stark! im Kölner Norden durch das Projekt „Weißt du, wer ich bin?“ gefördert. Dieses Projekt ist ein gemeinsames Vorhaben der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), des Zentralrats der Juden in Deutschland, des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB), des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland und des Verbandes Islamischer Kulturzentren (VIKZ) und wird vom Bundesministerium des Innern gefördert. Ziel des Projektes ist es, ermutigende Ansätze im interreligiösen Dialog und in der interreligiösen Zusammenarbeit in der Flüchtlingshilfe weiterzuentwickeln. Im Rahmen der Bürgerplattformen sollen vor allem die Bedarfe von Flüchtlingen in Themenfindung und Kampagnenarbeit herausgestellt und dadurch Vertrauen und nachhaltige Mitwirkung in der Zivilgesellschaft verankert werden.

Ansprechpartner: Tobias Meier (DICO)

gefördert durch: