Projekte 2024
Gemeinsam mit verschiedenen Projektpartnern setzte bzw. setzt Organizing Germany (vormals: DICO Gesellschaft für Community Organizing gGmbH bzw. Aufbruch e.V.) folgende Kooperationsprojekte um:
Aktivierende Befragung in Köln
Das Deutsche Institut für Community Organizing (DICO) der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) organisierte im Auftrag der Stadt Köln von August 2023 bis Februar 2024 eine Aktivierende Befragung im rechtsrheinischen Köln. Im Fokus der Befragung standen die Sozialräume Mülheim-Nord/ Keupstraße und Ostheim-Neubrück.
Diese beiden Sozialräume sind gekennzeichnet durch eine Heterogenität in Teilhabepraktiken. Es gibt einerseits Einwohner:innen, die seit vielen Jahren in die stadtteilbezogene Praxis eingebunden sind. Diese Personen beteiligen sich an der Gestaltung des Gemeinwesens auf unterschiedliche Weise, u.a. auch im Rahmen der Stadtteilkoordination. Andererseits gibt es in den Sozialräumen Einwohner:innen, die über bestehende Angebote nicht zu aktivieren sind.
Ziel der Aktivierenden Befragung ist es, mehr über die Themen der Menschen in ihrem Sozialraumgebiet zu erfahren und zur Mitwirkung vor Ort anzuregen. Es geht darum, die Lebensqualität und die Teilhabechancen im Stadtteil zu verbessern und insbesondere jenen Menschen Gehör zu verschaffen, die sich bisher eher wenig oder gar nicht an der Gestaltung oder Verbesserung des Gemeinwesens beteiligen. Die Ergebnisse sollen in die Sozialraumgebietsanalyse, die zurzeit erstellt wird, einfließen. Im Mittelpunkt der Aktivierenden Befragung stehen dabei Familien mit minderjährigen Kindern.
Da insbesondere Familien Zielgruppe der Aktivierenden Befragung sind, werden die Menschen auch vor Familienzentren, Kitas, Schulen, Spielplätzen und öffentlichen Orten etc. angesprochen. Durch die Wahl verschiedener Orte soll die Breite der Zivilgesellschaft erfasst und insbesondere Gruppen erreicht werden, die sonst kaum an Befragungen teilnehmen.
Für die Projektumsetzung wurde mit der COD Community Organizing Deutschland gGmbH kooperiert. Als Befrager:innen wurden vorrangig Multiplikator:innen aus den Sozialräumen eingesetzt.
